Fibromyalgie-Syndrom

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Fibromyalgie-Syndrom

Das Fibromyalgie-Syndrom ist eine den ganzen Körper betreffende weichteilrheumatische Erkrankung. Aus noch ungeklärter Ursache kommt es zu Schmerzen und vermehrter Druckempfindlichkeit insbesondere von Muskelursprüngen, Sehnenansätzen und Bandstrukturen. Neben den Schmerzen besteht häufig eine vielfältige Begleitsymptomatik wie Schlafstörungen mit Tagesmüdigkeit und vermehrter Erschöpfbarkeit, Restless legs (nächtliches Zucken der Beine), Herzbeschwerden, einer Magen-Darm-Symptomatik und viele weitere Symptome. Aufgrund der Vielfalt der möglichen Beschwerden haben viele Patienten eine „Odyssee“ mit einer großen Anzahl verschiedener Facharztkontakte hinter sich, bevor die Diagnose der Erkrankung gestellt wird.

Das Fibromyalgie-Syndrom kann als eigenständige Erkrankung (primäre Fibromyalgie) oder als Folge einer anderen rheumatischen Erkrankung auftreten (sekundäre Fibromyalgie). Zu Beginn der Erkrankung sollten daher durch einen erfahrenen Arzt solche rheumatische Erkrankungen wie die chronische Polyarthritis und Kollagenosen ausgeschlossen oder bei gleichzeitigem Bestehen parallel spezifisch behandelt werden. Dies kann z.B. auch im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in einer spezialisierten Klinik geschehen.

Die Therapie des Fibromyalgie-Syndroms gilt auch unter Fachleuten als ausgesprochen schwierig. Grundsätzlich gilt, dass nur eine interdisziplinäre Komplextherapie unter Einschluss von medikamentöser Therapie, Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Verhaltenstherapie und dem Erlernen von Schmerzbewältigungstechniken, physikalisch-therapeutischen Verfahren wie Kältekammer und/oder Wärmetherapieverfahren sowie eine Ernährungsumstellung Aussicht auf Erfolg haben. Wichtig ist auch eine umfassende Information und Schulung der betroffenen Patientinnen und Patienten, um eine aktive Bewältigung der Erkrankung und Selbsthilfe zu ermöglichen.
Eine große Hilfe bei Diagnostik und Therapie ist die wissenschaftliche Leitlinie" Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms ".
Die Patientenversion der Leitlinie kann von der Webseite der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen, medizinischen Fachgesellschaften (www.awmf.org) heruntergeladen werden.

Eine stationäre Behandlung in einer Klinik, die Erfahrung in der Behandlung der Fibromyalgie hat, ist für jede Patientin und jeden Patienten mit Fibromyalgie in vielen Fällen sehr empfehlenswert. Dies ist insbesondere wichtig bei Beginn der Erkrankung, bei Auftreten von Krankheitsschüben und im weiteren Krankheitsverlauf zur Aufrechterhaltung des Therapieerfolges. Nur im Rahmen einer stationären Rehabilitation ist die notwendige interdisziplinäre Komplextherapie in ausreichender Intensität durchführbar.

Nach einem stationären Aufenthalt ist eine Fortführung der Behandlung durch den betroffenen Patienten/die betroffene Patientin und die betreuenden Ärzte von großer Wichtigkeit.

Link zur Bewegungstherapie in der Klinik bei Fibromyalgie: Klicken Sie bitte hier.

Zusatzinformationen

Anschrift

Rheumaklinik Bad Wildungen der DRV Oldenburg-Bremen

Am Katzenstein 2 | 34537 Bad Wildungen
Tel. 05621 - 797 0 | Fax 05621 - 797 600

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Akademische Lehrstätte der Fakultät für Medizin und Gesundheitswesen der Carl von Ossietzky
Universität Oldenburg (European Medical School)

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