Psychologische Therapie

Ihre Gesundheit ist unser Ziel

Ein wesentlicher Bestandteil unseres interdisziplinären Therapiekonzeptes zur Behandlung chronischer Schmerzen ist die psychologische Therapie. Chronische Erkrankungen führen zu starken psychischen Belastungen, die sich wiederum negativ auf die Erkrankung selbst auswirken können.
Ziele der psychologischen Therapie sind daher,
· die Faktoren zu erkennen und zu verändern, die zu einer Verstärkung des Schmerzerlebens und einer Chronifizierung der Erkrankung beitragen
· persönliche Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, um das Schmerzerleben zu reduzieren
· Bewältigungsstrategien aufzuzeigen und zu erlernen, die trotz chronischer Schmerzen zu einer erhöhten Lebensqualität und damit einem verbesserten Wohlbefinden führen können.

Dazu bieten wir sorgfältig aufeinander abgestimmte Gruppenanwendungen sowie Einzelgespräche an.
Zu diesem Angebot gehören psychologische Vorträge zu den Themen Krankheitsbewältigung, Depression, Angst und Schlafstörungen.
Daneben haben sich klassische Entspannungsverfahren, wie Autogenes Training und Progressive Relaxation nach Jacobson bei der Behandlung chronischer Schmerzen und psychosomatischer Störungen bewährt. Das Ziel dabei ist die Reduzierung von körperlicher, geistiger und emotionaler Anspannung und eine bessere Bewältigung von Stress- und Belastungssituationen. Die Entspannungstechniken werden in Gruppenanwendungen ausführlich erklärt und eingeübt.


Verhaltenstherapeutisch orientierte Schmerzgruppen

Den Schwerpunkt der psychologischen Therapie bildet die Teilnahme an einer der verhaltenstherapeutisch orientierten psychologischen Schmerzgruppen, die unterschiedliche Erkrankungsbilder miteinschließen. Dabei konzentriert sich eine der psychologischen Schmerzgruppen auf die schwierige und oft langwierige Behandlung des Fibromyalgie-Syndroms und anderer schmerzhafter weichteilrheumatischer Erkrankungen.

Die psychologischen Schmerzgruppen dienen der Vermittlung anerkannter Theorien zur Entstehung und Wahrnehmung von chronischem Schmerz. Darüber hinaus wird der multimodale Behandlungsansatz vorgestellt, der neben physikalischen, physiotherapeutischen und medikamentösen Therapieansätzen auch verhaltenstherapeutische Verfahren beinhaltet. Dabei werden Verfahren der Selbstbeobachtung und Aufmerksamkeitslenkung sowie Entspannungstechniken und Visualisierungsübungen erläutert und deren Wirkweise erklärt.

Zudem werden Einflüsse auf das Schmerzerleben, z.B. durch Interaktionen mit der sozialen Umwelt und durch eigene Einstellungen zum Schmerzgeschehen verdeutlicht. Mit Hilfe von Beispielen werden die zuvor theoretisch besprochenen Behandlungsansätze veranschaulicht und Alternativen aufgezeigt. Darüber hinaus werden berufliche Belastungen und Stressfaktoren, wie z.B. Konflikte am Arbeitsplatz oder Zeitdruck thematisiert. Die psychologischen Schmerzgruppen können somit in das Konzept der Medizinisch-beruflich-orientierten Rehabilitation (MBOR) eingebettet werden.

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